Das war d.connect 2026: Alles ist möglich. Und jetzt?
Das war d.connect 2026: Alles ist möglich. Und jetzt?
Ausgebucht. Inspirierende Gespräche. Und jede Menge neue Perspektiven.
Zahntechnik war technologisch wahrscheinlich noch nie so leistungsfähig wie heute. Genau deshalb stand bei d.connect 2026 nicht die Technik im Mittelpunkt – sondern die Frage, was wir daraus machen.
Die Resonanz war groß: Die Veranstaltung war ausgebucht. Ende Juni kamen im dentona Headquarter in Dortmund Zahntechnikerinnen und Zahntechniker aus ganz Deutschland zusammen, um über die Zukunft ihres Berufs zu sprechen. Nicht über Zukunft als Schlagwort, sondern über die konkreten Fragen, die Labore bewegen: Wie gelingt Digitalisierung gemeinsam mit den Menschen im Labor? Welche Technologien bringen im Alltag wirklich weiter? Wie verändert sich die Zusammenarbeit? Und welche Rolle spielen die Erwartungen der nächsten Generation?
Mehr Möglichkeiten bedeuten nicht automatisch mehr Orientierung
Digitale Workflows, Künstliche Intelligenz, 3D-Druck – die Optionen wachsen rasant. Gleichzeitig steigt der Entscheidungsdruck. Denn nicht jede neue Technologie ist automatisch ein Fortschritt; entscheidend ist, welche Lösungen den Laboralltag tatsächlich besser machen. Genau hier setzte d.connect an: Nicht mit der Frage, was technisch machbar, sondern was sinnvoll ist.
Es geht um mehr als Work-Life-Balancey
Mit Dr. Steffi Burkhardt stand eine Zukunftsforscherin auf der d.connect-Bühne. Ihr Blick ging bewusst über die Dentalwelt hinaus. Viele Entwicklungen, die andere Branchen bereits seit Jahren prägen, kommen inzwischen in den Laboren an. Junge Menschen bringen andere Erwartungen an Arbeit, Entwicklung und Sinn mit. Gleichzeitig verändern Digitalisierung und KI die Aufgaben, die Zusammenarbeit und die Führung. Zukunftsfähigkeit entsteht nicht allein durch neue Technologien, sondern dort, wo Menschen bereit sind, Veränderungen gemeinsam zu gestalten.
Digitalisierung verändert nicht nur Prozesse
Wie sich diese Veränderungen konkret im Laboralltag auswirken, zeigte Christian Lang. Sein Fokus lag nicht auf einzelnen Geräten, sondern auf der Frage, wie digitale Prozesse den Arbeitsalltag strukturieren: Wer übernimmt künftig welche Aufgaben? Wie verändert sich die Kommunikation? Welche Schnittstellen zwischen Labor, Praxis und Fertigung entstehen neu? Und wie lassen sich Qualität, Wirtschaftlichkeit und Effizienz sinnvoll verbinden? Digitalisierung wurde hier nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als Werkzeug, das den Menschen unterstützt.
Technologie erklärt sich nicht von allein
Dass d.connect mehr ist als eine reine Vortragsreihe, zeigte sich in den Meet-the-Expert-Sessions. In kleinen Gruppen diskutierten die Teilnehmenden direkt mit den Referenten. Jannick Bade gab Einblicke in wirtschaftliche 3D-Druck-Workflows – vom Try-in über die digital gefertigte Interimsprothese bis hin zur gedruckten Aufbisschiene. Noah Ziga zeigte moderne digitale Prothesenkonzepte und sprach darüber, welche Schritte sich bereits effizient digital umsetzen lassen und wo zahntechnisches Know-how weiterhin unverzichtbar bleibt. Genau diese Mischung aus fachlicher Tiefe und direktem Austausch machte den Charakter des Formats aus.
Zukunft entsteht im Gespräch
Ein weiterer Höhepunkt war die Fishbowl-Diskussion. Junge Zahntechnikerinnen und Zahntechniker debattierten mit erfahrenen Laborinhabern über Erwartungen und die Zukunft des Berufs. Es ging nicht darum, wer Recht hat, sondern darum, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen. Denn die Herausforderungen betreffen nahezu jedes Labor – unabhängig von Größe oder Spezialisierung.
Ein Format, das den Nerv trifft
Das dentona Headquarter in Dortmund bot dafür den passenden Rahmen. Zwischen Werkstoffentwicklung, Produktion, Schulungsbereich und offenen Begegnungsflächen wurde greifbar, wofür d.connect steht: moderne Zahntechnik erleben, Wissen teilen und miteinander ins Gespräch kommen. Die große Resonanz zeigt, wie groß das Interesse an solchen Formaten ist – nicht als klassische Produktveranstaltung, sondern als Ort für Orientierung und neue Perspektiven.
Alles ist möglich. Und jetzt?Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, miteinander darüber zu reden.Genau dafür gibt es d.connect.