Interimsprothesen im 3D-Druck
Interimsprothesen im 3D-Druck
Interimsprothesen müssen schnell verfügbar, stabil und passgenau sein – Anforderungen, die klassische analoge Verfahren oft nur unter hohem Zeitdruck und großem Aufwand erfüllen. ZTM Jannick Bade zeigt in seinem Laboralltag, wie der 3D-Druck mit dem biokompatiblen Harz optiprint interim von dentona eine zuverlässige und effiziente Lösung bietet.
Warum 3D-Druck für Interimsprothesen?
Interimsprothesen haben die unangenehme Eigenschaft, immer dann benötigt zu werden, wenn Zeit und Ressourcen im Labor knapp sind.
Der digitale Workflow mit CAD-Konstruktion und 3D-Druck bringt hier deutliche Vorteile:
- Schnelle Verfügbarkeit auch bei kurzfristigen Fällen
- Reproduzierbare Ergebnisse mit hoher Prozesssicherheit
- Geringer Nachbearbeitungsaufwand
- Präzise Abbildung auch feiner Strukturen
„Für uns ist der 3D-Druck von Interimsprothesen inzwischen fester Bestandteil. Schnell, präzise, gut planbar“, so Jannick Bade.
Material im Fokus: optiprint interim
Die Wahl des richtigen 3D-Druckharzes ist entscheidend. Nach Tests verschiedener Produkte hat sich Jannick Bade für optiprint interim entschieden. Das Harz ist für Interimsprothesenbasen und -anteile geeignet und für die ununterbrochene Anwendung im Mund von bis zu 30 Tagen zugelassen.
Die wichtigsten Vorteile aus Sicht der Praxis:
- Hohe Bruch- und Biegefestigkeit auch bei reduzierter Wandstärke
- Sehr gute Passung direkt aus dem Drucker
- Gleichbleibende Qualität ohne aufwendige Nacharbeit
- Angenehm geruchsarm im Labor
- Schnell polierbar und leicht zu bearbeiten
- Kompatibel mit dem vivapink Pulver-Flüssigkeitssystem für Reparaturen und die Befestigung von Prothesenzähnen
Durch den geringen Schrumpf und die hohe Maßhaltigkeit ist die Prozesssicherheit groß – ein entscheidender Faktor im Laboralltag.
Workflow aus der Praxis
Im Labor von Jannick Bade erfolgt die Konstruktion CAD-basiert und der 3D-Druck auf einem Asiga Max. Die Parameter sind von dentona konsequent auf das optiprint 3D-Druckharze abgestimmt, das Setup ist eingespielt, die Abläufe klar definiert. Die Nachbearbeitung der gedruckten Prothesen hält sich in Grenzen: Die Oberfläche ist glatt, die Passung präzise, Anpassungen selten notwendig.
Zwischenfazit: Digital schlägt analog
„Interimsprothesen lassen sich digital deutlich effizienter umsetzen als analog“, sagt Jannick Bade.
Das Labor spart Zeit, kann auch kurzfristig reagieren und profitiert von der Reproduzierbarkeit bei Folgearbeiten. Natürlich ist nicht jede Versorgung ein Kandidat für den 3D-Druck – doch gerade bei temporären Lösungen überwiegen oft die Vorteile: Effizienz, Stabilität und Sicherheit. Für Jannick Bade steht fest: Mit optiprint interim kann er die Anforderungen seines Labors und seiner Patient:innen am besten erfüllen – zuverlässig, reproduzierbar und ohne großen Aufwand.
Fazit
Der Einsatz von 3D-Druck bei Interimsprothesen zeigt, wie stark digitale Technologien den Laboralltag vereinfachen können. Mit dem richtigen Material lassen sich temporäre Versorgungen effizient, stabil und ästhetisch realisieren.
👉 Das ausführliche PDF zum Case-Report von ZTM Jannick Bade steht hier zum Download bereit.
