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Saubere Trennung im digitalen Workflow Saubere Trennung im digitalen Workflow 2026-02-24T13:57:44+00:00 2026-02-24T14:19:02+00:00

Saubere Trennung im digitalen Workflow

Saubere Trennung im digitalen Workflow

optiprint iso 3D von dentona: Sprühbare Modellisolierung für gedruckte Modelle

Mit optiprint iso 3D erweitert dentona (Dortmund) die optiprint-Familie um eine pragmatische Lösung für den Laboralltag: die Isolierung gedruckter Modelle für die Verarbeitung von Dentalkunststoffen. Die gebrauchsfertige Modellisolierung wurde speziell für 3D-gedruckte Modelle entwickelt und bildet eine hauchfeine, gleichmäßige Trennschicht zu Auto- und Kaltpolymerisaten wie PMMA. optiprint iso 3D trägt nicht auf, erhält die Detailgenauigkeit des Modells und ermöglicht nach der Polymerisation eine saubere, rückstandsfreie Trennung von Modell und Kunststoff. Der Auftrag erfolgt durch sparsames, gleichmäßiges Aufsprühen aus der Sprühflasche. 

Dabei wird das Modell im Sprühnebel gedreht, um eine homogene Benetzung zu erzielen. Bei Pfützenbildung kann überschüssiges Material behutsam mit Druckluft entfernt werden. Nach kurzer Trocknungszeit von etwa ein bis zwei Minuten kann der Dentalkunststoff verarbeitet werden. Die ausgehärteten Kunststoffobjekte lassen sich leicht und rückstandsfrei ablösen; die Reinigung erfolgt mit üblichen Laborverfahren wie Dampfstrahler oder Ultraschallgerät.

Vorteile auf einen Blick:

  • Isoliert 3D-gedruckte Modelle gegen Prothesen- und KFO-Kunststoffe (PMMA) 
  • Hauchfeiner Film mit kurzer Trockenzeit 
  • Gesundheitlich unbedenklich und rückstandslos entfernbar

optiprint iso 3D ist Teil der optiprint-Familie – dentonas Systemlösung für den dentalen 3D-Druck. Die breite Palette an Resinen deckt nahezu jede Anwendung ab. Alle optiprint-Materialien basieren auf zahntechnischer Werkstoffkompetenz, werden in Dortmund erforscht, entwickelt und produziert.


optiprint iso 3D von dentona

3D-Druck Tutorial #1

Erfolgreiche Druckprozesse

Beim 3D-Druck hängt der Erfolg des Druckprozesses von vielen Faktoren ab – Material, Druckgeschwindigkeit, Temperatur, Schichtstärke etc. Eine oft unterschätzte, aber entscheidende Komponente für den Druckerfolg ist die Materialwanne. Dieses unscheinbare Bauteil spielt eine Schlüsselrolle dabei, ob das 3D-Druckobjekt gelingt oder mit Fehlern behaftet ist. Aber warum ist das so? Und was kann man tun, um die Materialwanne in einem optimalen Zustand zu halten?

Was macht die Materialwanne so wichtig?

Eine Beschädigung oder Verschmutzung der Wanne kann das Druckergebnis drastisch beeinflussen – von unscharfen Details bis hin zu kompletten Fehldrucken. Besonders problematisch wird es, wenn die dünne FEP-Folie, die den Boden der Wanne bedeckt, verschleißt oder verschmutzt. Diese Folie ist das einzige Trennelement zwischen dem Resin und der UV-Lichtquelle, die das Material aushärtet.

Die Rolle der FEP-Folie

Die FEP-Folie besteht aus einem speziellen Material, das sowohl UV-durchlässig als auch reißfest ist. Sie ermöglicht die gleichmäßige Aushärtung des Resins und dient als Antihaft-Oberfläche, auf der die einzelnen Schichten des 3D-Drucks aufgebaut werden. Diese Folie ist aber auch extrem verschleißanfällig. Kratzer, Risse oder Schmutz auf der Folie können zu einer Streuung des Lichts und damit zu einer ungleichmäßigen Aushärtung des Harzes führen. Bei Bewegungen wirken mechanische Kräfte auf die Folie ein. Mit der Zeit können sich Eindrücke oder Verformungen in der Folie bilden, welche die Lichtdurchlässigkeit beeinträchtigen und zu Ungenauigkeiten führen. Die Folge: Unscharfe Details, unsaubere Kanten und unter Umständen komplett misslungene Drucke.

Getrübte FEP Folie

So verhindern Sie Druckfehler durch die Materialwanne

Achtung: Beim Umgang mit flüssigem Harz immer Nitrilhandschuhe tragen!

1. Regelmäßige Reinigung
Die Wanne sollte regelmäßig und immer nach einem Fehldruck gründlich gereinigt werden, um Restmaterial zu entfernen. Ein weicher Silikonspatel hilft, das Resin zu entfernen, ohne die Folie zu beschädigen. Es ist darauf zu achten, dass die Wanne auch von unten gereinigt wird, da selbst kleine Harzreste am Boden zu Streulicht führen können. Isopropanol ist ideal, um die Folie und den Boden der Wanne rückstandsfrei zu reinigen.

2. Harz filtern
Bei der Reinigung ist darauf zu achten, dass der Kunststoff frei von Partikeln ist. Durch Filtern des Resins mit einem Lackfilter (zirka 190 μm) wird verhindert, dass ausgehärtete Kunststoffpartikel oder Schmutz das Druckergebnis beeinträchtigen.

Tipp: „Do it yourself“ – dentona bietet eine CAD-Datei für einen praktischen Aufschraubtrichter passend zu den optiprint-Aluminiumflaschen an. Die Datei kann unter www.dentona.de kostenlos heruntergeladen werden.

3. Zustand der FEP-Folie überprüfen
Kratzer, Risse oder eine milchige Verfärbung der Folie sind deutliche Anzeichen dafür, dass die Folie / Materialwanne ausgetauscht werden muss. Die Folie sollte so oft wie möglich gegen das Licht inspiziert werden, um sicherzustellen, dass keine Schäden vorhanden sind. Eine regelmäßige Inspektion gibt Ihnen ein Gefühl dafür, wann die Lebensdauer der Folie ihr Ende erreicht hat.

Getrübte FEP Folie

Fazit: Kleine Veränderungen, große Wirkung

Die Materialwanne mag auf den ersten Blick eine einfache Komponente sein, aber ihre Auswirkungen auf den Druckprozess sind immens. Eine schlecht gewartete oder beschädigte Materialwanne kann den gesamten Druckprozess stören und das Ergebnis beeinträchtigen. Durch regelmäßige Wartung, Reinigung und Filterung des Resins kann sichergestellt werden, dass die Materialwanne lange Zeit optimale Druckergebnisse liefert.

Mit einfachen Maßnahmen lassen sich Probleme frühzeitig erkennen und beheben. Bleiben Sie dran bei ask dentona – hier werden Lösungen für alltägliche Herausforderungen im Dentallabor Schritt für Schritt erklärt – kompakt, praxisnah und direkt umsetzbar.

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