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Warum wir auf Aidite 3D Pro zir Ultra umstellen

Ein Material, das sich im Labor bewährt hat, ersetzt man nicht einfach. Man entwickelt es weiter. Genau das hat Aidite mit 3D Pro zir Ultra getan. Deshalb stellen wir bei dentona unser Premium-Zirkonoxid auf die neue Ultra-Version um. Warum? Weil sich auch die Anforderungen im Dentallabor verändern. Monolithische Versorgungen gehören zum Alltag. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Prozesssicherheit, Wirtschaftlichkeit und kurze Lieferzeiten. Ein modernes Zirkonoxid muss heute mehr leisten als noch vor einigen Jahren.  

Mehr Sicherheit, wenn es darauf ankommt 

Mit einer Biegefestigkeit von bis zu 1.250 MPa eignet sich 3D Pro zir Ultra auch für größere Brückenkonstruktionen. Bislang mussten Labore dafür häufig neben dem hochtransluzenten 3D Pro zir ein zweites, festeres Zirkonoxid vorhalten. 3D Pro zir Ultra deckt nun das gesamte Indikationsspektrum ab. Das vereinfacht den Laboralltag: ein Material, ein Sinterprogramm, keine doppelte Lagerhaltung und kein Abwägen mehr, welches Zirkonoxid für die jeweilige Arbeit eingesetzt werden soll. Auch die Materialformulierung wurde optimiert. Das sorgt für eine gleichmäßige Sinterschrumpfung und eine hohe Passgenauigkeit – auch bei anspruchsvollen Arbeiten.

3D Pro zir Ultra

Natürlich. Wie bisher. Nur besser. 

Die natürliche Ästhetik des bisherigen 3D Pro zir bleibt erhalten. Der bewährte 4Y-/5Y-Gradient verbindet hohe Festigkeit im zervikalen Bereich mit natürlicher Transluzenz im inzisalen Bereich. So profitieren nun auch größere Versorgungen von einer harmonischen Farb- und Lichtwirkung. Weiterentwickelt wurde das Material dort, wo moderne Labore davon profitieren: bei der Festigkeit, der Prozesssicherheit und der Geschwindigkeit.

Speed – ohne Kompromisse 

 3D Pro zir Ultra ist für moderne Schnellsinterprozesse ausgelegt und ermöglicht je nach Ofen Sinterzeiten von rund zwei Stunden für Einzelkronen. Das schafft mehr Flexibilität und hilft Laboren, kurze Lieferzeiten wirtschaftlich umzusetzen.

Ultra steckt in vielen Details 

Wir beobachten neue Materialien und Werkstoffentwicklungen sehr genau. Entscheidend ist für uns jedoch nicht, ob etwas neu ist, sondern ob es unseren Kunden im Laboralltag einen echten Mehrwert bietet. 3D Pro zir Ultra ist für uns keine Revolution, sondern Evolution. Das Material entwickelt die Stärken des bisherigen 3D Pro zir gezielt weiter: mehr Festigkeit, einfachere Prozesse und kürzere Sinterzeiten – ohne auf die natürliche Ästhetik zu verzichten.

In den kommenden Wochen zeigen wir Ihnen, was in 3D Pro zir Ultra steckt. Und warum Ultra genau dort besser ist, wo es im Labor darauf ankommt.

long bridge
long bridge

3D-Druck Tutorial #1

Erfolgreiche Druckprozesse

Beim 3D-Druck hängt der Erfolg des Druckprozesses von vielen Faktoren ab – Material, Druckgeschwindigkeit, Temperatur, Schichtstärke etc. Eine oft unterschätzte, aber entscheidende Komponente für den Druckerfolg ist die Materialwanne. Dieses unscheinbare Bauteil spielt eine Schlüsselrolle dabei, ob das 3D-Druckobjekt gelingt oder mit Fehlern behaftet ist. Aber warum ist das so? Und was kann man tun, um die Materialwanne in einem optimalen Zustand zu halten?

Was macht die Materialwanne so wichtig?

Eine Beschädigung oder Verschmutzung der Wanne kann das Druckergebnis drastisch beeinflussen – von unscharfen Details bis hin zu kompletten Fehldrucken. Besonders problematisch wird es, wenn die dünne FEP-Folie, die den Boden der Wanne bedeckt, verschleißt oder verschmutzt. Diese Folie ist das einzige Trennelement zwischen dem Resin und der UV-Lichtquelle, die das Material aushärtet.

Die Rolle der FEP-Folie

Die FEP-Folie besteht aus einem speziellen Material, das sowohl UV-durchlässig als auch reißfest ist. Sie ermöglicht die gleichmäßige Aushärtung des Resins und dient als Antihaft-Oberfläche, auf der die einzelnen Schichten des 3D-Drucks aufgebaut werden. Diese Folie ist aber auch extrem verschleißanfällig. Kratzer, Risse oder Schmutz auf der Folie können zu einer Streuung des Lichts und damit zu einer ungleichmäßigen Aushärtung des Harzes führen. Bei Bewegungen wirken mechanische Kräfte auf die Folie ein. Mit der Zeit können sich Eindrücke oder Verformungen in der Folie bilden, welche die Lichtdurchlässigkeit beeinträchtigen und zu Ungenauigkeiten führen. Die Folge: Unscharfe Details, unsaubere Kanten und unter Umständen komplett misslungene Drucke.

Getrübte FEP Folie

So verhindern Sie Druckfehler durch die Materialwanne

Achtung: Beim Umgang mit flüssigem Harz immer Nitrilhandschuhe tragen!

1. Regelmäßige Reinigung
Die Wanne sollte regelmäßig und immer nach einem Fehldruck gründlich gereinigt werden, um Restmaterial zu entfernen. Ein weicher Silikonspatel hilft, das Resin zu entfernen, ohne die Folie zu beschädigen. Es ist darauf zu achten, dass die Wanne auch von unten gereinigt wird, da selbst kleine Harzreste am Boden zu Streulicht führen können. Isopropanol ist ideal, um die Folie und den Boden der Wanne rückstandsfrei zu reinigen.

2. Harz filtern
Bei der Reinigung ist darauf zu achten, dass der Kunststoff frei von Partikeln ist. Durch Filtern des Resins mit einem Lackfilter (zirka 190 μm) wird verhindert, dass ausgehärtete Kunststoffpartikel oder Schmutz das Druckergebnis beeinträchtigen.

Tipp: „Do it yourself“ – dentona bietet eine CAD-Datei für einen praktischen Aufschraubtrichter passend zu den optiprint-Aluminiumflaschen an. Die Datei kann unter www.dentona.de kostenlos heruntergeladen werden.

3. Zustand der FEP-Folie überprüfen
Kratzer, Risse oder eine milchige Verfärbung der Folie sind deutliche Anzeichen dafür, dass die Folie / Materialwanne ausgetauscht werden muss. Die Folie sollte so oft wie möglich gegen das Licht inspiziert werden, um sicherzustellen, dass keine Schäden vorhanden sind. Eine regelmäßige Inspektion gibt Ihnen ein Gefühl dafür, wann die Lebensdauer der Folie ihr Ende erreicht hat.

Getrübte FEP Folie

Fazit: Kleine Veränderungen, große Wirkung

Die Materialwanne mag auf den ersten Blick eine einfache Komponente sein, aber ihre Auswirkungen auf den Druckprozess sind immens. Eine schlecht gewartete oder beschädigte Materialwanne kann den gesamten Druckprozess stören und das Ergebnis beeinträchtigen. Durch regelmäßige Wartung, Reinigung und Filterung des Resins kann sichergestellt werden, dass die Materialwanne lange Zeit optimale Druckergebnisse liefert.

Mit einfachen Maßnahmen lassen sich Probleme frühzeitig erkennen und beheben. Bleiben Sie dran bei ask dentona – hier werden Lösungen für alltägliche Herausforderungen im Dentallabor Schritt für Schritt erklärt – kompakt, praxisnah und direkt umsetzbar.

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